Einheimische Kultur

Die Bevölkerung der Planargia-Region hat ihre Traditionen gewahrt und auch die kunsthandwerklichen Fertigkeiten wurde bis in die heutige Zeit hinein überlieft, was beispielsweise für die Stickereien und die Herstellung der Spitzenarbeiten gilt, aber auch für die herrlichen Goldfiligranschmuckstücke und Korallen sowie für die geflochtenen Kunstwerke aus pflanzlichen Fasern, aus denen hier schon immer Körbe aber auch Fallen, die von den Fischern verwendet werden, hergestellt werden.

Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen des historischen Stadtkerns von Bosa sollten Sie sich die handwerklichen Fertigkeiten der sympathischen Frauen einmal aus der Nähe anschauen. Sie plaudern mit den Nachbarinnen vor der Haustüre und stellen dabei – ganz so als wäre dies die einfachste Sache der Welt – mit unglaublicher Präzision edle Spitzenarbeiten her, auf denen Pfauen und Tauben, Reben und Trauben, Hirsche und Löwen, religiöse Symbole und Wappen zu sehen sind und die an die Felder, das Meer und die Läden erinnern, in denen Landwirte und Fischer zusammenkommen. Oder aber Sie nehmen sich die Zeit, um die einheimischen Goldschmiede zu beobachten, die ihre Leidenschaft, ihre Kreativität und ihre Fähigkeiten bei der Herstellung von wahren Meisterstücken zum Ausdruck bringen, die auf eine jahrhundertealte Tradition der Bearbeitung von Gold und Silber aus Fäden zurückgehen. Wie kann man den Zauber erklären, diese Hochachtung und das Gefühl der Verwunderung, das einen angesichts der vielen Frauen überfällt, die die pflanzlichen Fasern der Affodillgewächse zu Körben für jeden nur erdenklichen Gebrauch verarbeiten, oder angesichts eines Fischers, der in aller Stille und mit großer Sorgfalt große oder kleinen Fallen für die köstlichen einheimischen Hummer herstellt.

Was dagegen die Volksfeste angeht, können Sie nicht von sich behaupten, ein Kenner der Planargia-Region zu sein, ohne mindestens einmal aktiv am zauberhaften Karneval “Osinku” teilgenommen zu haben. Erst dann können Sie davon berichten, was in Bosa am Morgen des Faschingsdienstags passiert, was es bedeutet, wenn man sich schwarz kleidet und man sich mitten in einer Menge von trauernden Menschen befindet, die sich beklagen und den eigenen Schmerz über den Tod des Karnevals in einer Art kollektivem Wahnsinn, der schon fast dionysische Züge annimmt, zum Ausdruck bringen. Wie können wir Ihnen erklären, was es heißt, sich am Abend weiß gekleidet wiederzufinden und genau diesen Karneval zu suchen, der nichts anderes ist, als eine Puppe, Gioltzi genannt, die am Ende des Tages schließlich geopfert wird.

Wie können wir Ihnen dieses Gefühl der nüchternen Religiosität und der unbeschwerten und ansteckenden Euphorie vermitteln, die man in den Straßen und Kellern von Sa Costa während der Feierlichkeiten und den Festlichkeiten zu Ehren von Nostra Signora di Regnos Altos am zweiten Septemberwochenende wahrnimmt? Oder aber die Stimmung der Einheimischen der Ortschaften der Planargia-Region bei den Festlichkeiten zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen? Dies wird Ihnen nur dann gelingen,  wenn Sie all dies einmal persönlich erlebt haben, zusammen mit Menschen, die auf ganz natürliche Weise eine ungewöhnliche Atmosphäre schaffen, die sich durch Fröhlichkeit und Ironie auszeichnet, und die durch den allegorischen und all überall präsenten Duft des Malvasia-Weins abgerundet wird.

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